Einkaufssituation

Wer dieser Tage einkaufen geht, erlebt etwas was unsere Eltern und Großeltern noch kannten – leere Regale allerorten. Man hat den Eindruck, dass die Industrie ihre Produktion schon gegen 0 gefahren hat. Die Politik dementiert dieses gebetsmühlenartig.

Was ist also los an der Einkaufsfront? Das Toilettenpapier ist scheinbar zum Luxusgut geworden. Vielleicht sollten wir deshalb mal beim Juwelier suchen. Aber nein, der ist ja geschlossen. Aber auch bei anderen Artikeln, wie z.B. bei Hefe sind nur noch Preisschilder zu sehen.

Im Netz geistern Videos herum wonach die Franzosen Rotwein und Kondome bunkern. Der Deutsche hortet Toilettenpapier. Hey Leute, in welcher Welt leben wir eigentlich? Lasst uns mal runterfahren. Wir kommen alle durch die Krise und werden auch genügend Toilettenpapier haben. Rechnet doch einmal nach, wieviel ihr in diesem Quartal verbraucht habt und wieviel bereits von euch gebunkert wurde. Also, vor 2021 braucht ihr nicht mehr los.

An dieser Stelle vielmehr ein Dank an das Verkaufspersonal. Dort wo hunderte von Menschen täglich einkaufen, stehen sie ihren Mann (Frau) und gefährden sich eventuell selbst. Nicht selten müssen sie sich anpöbeln lassen und schieben Überstunden ohne Ende vor sich her. Wer würde das von uns lange mitmachen? Diese Männer und Frauen räumen die Regale ein und sorgen dafür das der Laden läuft – trotz alledem.

Auch sie sind: Helden in der Krise. Danke.

Vielleicht sollten wir beim nächsten Einkauf einmal darauf achten, wenn das Personal von „Kunden“ angegangen wird und Ihnen in solch einer Situation helfen.

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